Geschichte

Wie alles begann

Die Erfolgsgeschichte eines außergewöhnlichen Quartetts

Beim ersten gemeinsamen Lachanfall der beiden gerade zehn Jahre alten Mädchen, die sich Anfang der 80er Jahre ein Pult im Schulorchester teilten, war klar: Aristoteles hatte Recht, es gibt „eine Seele in zwei Körpern“, es gibt – neben demselben Humor – tiefe Freundschaft, die nicht nachlässt; bei Angelika Bachmann und Iris Siegfried schon seit über 30 Jahren. Daraus entstand ihr schönstes Projekt: Salut Salon.

Geplant war der Erfolg, den sie mittlerweile haben, nicht. „Wir machen doch nur, was uns Spaß macht!“ sagen die beiden Geigerinnen, deren Karriere quasi auf einer Familienfeier begann, mit Bachs Doppelkonzert in d-moll zum 60. Geburtstag von Iris Siegfrieds Vater.

Und so ging es weiter: Erst zu zweit regelmäßig beim Jour Fixe im Hamburger Stadtteil Eppendorf in der Altbauwohnung einer befreundeten Pianistin, einer Art Salon, Treffpunkt von Schauspielern, Musikern und Literaten. Dann zu viert mit Ameli Winkler am Klavier und Simone Bachmann am Cello. Das Quartett trat auf Vernissagen, auf Hochzeiten und Jubiläen auf. Schließlich brauchte es einen Namen. Die Musikerinnen einigten sich auf: „Salut Salon“, übersetzt: „Hallo Salon“, geschuldet dem ersten Repertoire, in dem Edward Elgars „Salut d'amour“ vorkam, und dem Salon, in dem alles begann.

Ihren Durchbruch erlebten Salut Salon 2002 mit einer Reihe von ausverkauften Konzerten in ihrer Heimatstadt Hamburg. Die Welt konstatierte damals: „A Quartet is born.“ Mittlerweile gibt das Quartett (seit 2008 mit der Pianistin Anne-Monika von Twardowski und der Cellistin Sonja Lena Schmid) über 120 Konzerte jährlich. Dazu kommen regelmäßige Gastspiele in europäischen Städten, in den USA, in China, Korea und in Südamerika. Wohnzimmer? Salut Salon sind längst weltweit in den großen Konzerthäusern zuhause.

 

 

Termine

19.12.2017
Basel, Theater Fauteuil
20.12.2017
Basel, Theater Fauteuil
21.12.2017
Fürstenfeldbruck, Veranstaltungsforum FFB